Eckdaten für den geplanten Ablauf der Katastrophenschutz-Übung
13:30 Uhr Vorbereiten des Schadensereignisses (Verletzte Schminken)
14:00 Uhr Eintreffen der Einsatzkräfte in Dietramszell Gasthof
Peiss Festlegung der Führungskräfte Registrierung der
Einsatzkräfte
14:30 Betroffene (Angehörige) finden sich in der Schule ein.
Funkwagen bezieht seine Position an der Schule (Schulparkplatz)
14:30 Alarmierung über den Funkwagen SAN-SEG
Schadenslage
Die Volks- und Hauptschule Dietramszell (ca. 500 Schüler)
wurde gegen 09:00 Uhr aufgrund einer Bombendrohung geräumt.
Im Bereich des Altbaus kam es im Treppenhaus zu einer Panik. Vor
zwei Notausgängen liegen verletzte Personen (die genaue Anzahl
bzw. Verletzungen sind nicht bekannt).
Weitere Personen, deren Zustand ebenfalls unbekannt ist, befinden
sich noch in der Nähe des Altbaus.
Die restliche Belegschaft der Schule befindet sich am Sammelplatz
(Parkplatz und Wiese).
Die Schüler kommen aus dem gesamten Gemeindebereich und werden
teilweise mit Bussen in die Schule gebracht.
Die Wetterlage ist regnerisch und kalt, eine Wiederbelegung ist
laut Polizei noch nicht geplant.
Aufgaben der Katastrophenschutzübung
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Unterstützung des regulären Rettungsdienstes (Schadensabschnitt
Altbau Schule)
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Aufbau eines Verbandplatzes (Parkplatz Schule Dietramszell)
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Vorübergehende Unterbringung und Registrierung der Personen
am Sammelplatz in festen Unterkünften (zur Zeitüberbrückung
bis max. 16:00 Uhr)
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Bereitstellung von Verpflegung und Unterkunft für die
Einsatzkräfte
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Registrierung und Weiterleitung der noch verbleibenden unverletzten
Personen im Bereich des Altbaus
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Unterbringungsmöglichkeiten, Busse, die ordnungsgemäße
Ein- und Ausregistrierung von Betroffenen, Verpflegungsbedarf
usw. sollen von den jeweiligen Gruppen selbständig erarbeitet
werden
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Die Verletztenversorgung und Rückführung zum Sammelplatz
soll hinsichtlich auf die geographische Lage und Situation ebenfalls
durch die jeweiligen Gruppen selbständig erarbeitet werden.
Einsatzkräfte der Katastrophenschutzübung
- Funkwagen (3 Personen)
- Bereitschaft Bad Tölz (4 Personen)
- Bereitschaft Dietramszell (15 Personen)
- Bereitschaft Wolfratshausen (1 Personen)
- Kriseninterventionsteam (3 Personen)
- Verletzte (13 Personen von: Freiwillige Feuerwehr Baiernrain und JRK Dietramszell)
- Unverletzte Betroffene (ca. 4 Personen)
Notwendiges Material Katastrophenschutzübung
- 4-Trager KTW Bad Tölz (Krankentransportwagen mit 4 Tragen)
- ATW Bad Tölz (Arzttruppwagen)
- RTW (Rettungswagen) Dietramszell
- LKW MAN VW Dietramszell
- Notstromaggregat I Dietramszell
- Zelt SG 301 Dietramszell für die Einsatzkräfte
- Luftkammerzelt Bad Tölz für den Verbandsplatz
Übungsziel der Katastrophenschutzübung
- Registrierung von Einsatzkräften und Verletzten/ Betroffenen
- Optimierung des Meldewesens (Sternverkehr)
- Zusammenarbeit der einzelnen Fachgruppen
- Übung und Optimierung von Einsatzsequenzen
- Zeltbau (auch mit fremden Zelten)
Bei der Katastrophenschutzübung gibt es keine Zeitvorgaben oder vorgegebene Abläufe.
Es ist Aufgabe der jeweiligen
Übungsleitung, einzelne Sequenzen zu wiederholen
bzw. eine geänderte Zusammenstellung erneut zu proben.
Eine
besondere fachliche Qualifikation der Einsatzkräfte ist nicht
erforderlich.
Ziele
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Erkunden der Einsatzstelle
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Aufbau Verletztenablage
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Aufbau Verbandplatz
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Anforderung Betreuungseinheit und technischer Dienst
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Anforderung Verpflegung Einsatzkräfte
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Erarbeiten von festen Sammelunterkünften im Ortsbereich
(Beispiel Gasthof Peiss 300 Personen, Pfarrheim 100 Personen,
Gasthof Klosterschänke 100 Personen) Transportlogistik (z.B. örtlicher
Busunternehmer Sittenauer Dietramszell)
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Errichtung einer Meldestelle für Eltern
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